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Überblick Mini-Spielfelder

Das Präsidium des Deutschen Fußball-Bundes hat Anfang April 2007 beschlossen, durch einzelne Projekte gezielt in die Nachhaltigkeit der Fußball-Weltmeisterschaft zu investieren. Das umfangreichste Projekt dieses Vorhabens war die Bezuschussung des deutschlandweiten Baus von 1000 Mini-Spielfeldern. Der DFB stellte für den Bau einen zweistelligen Millionenbetrag zur Verfügung.

 

„So wie früher muss der Fußball auch außerhalb des Vereins nah an die Menschen kommen. Fußballspielende Kinder und Jugendliche gehören wieder mehr in das Bild unserer Städte und Dörfer in Deutschland“, sagte der damalige DFB-Präsident Dr. Theo Zwanziger.

 

Was ist ein Mini-Spielfeld

Den Begriff „Mini-Spielfeld“ definieren die UEFA und der Deutsche Fußball-Bund als ein modernes Fußball-Kleinspielfeld, das mit Gummigranulat gefülltem Kunststoffrasen, inklusive einer elastischen Tragschicht, sowie Banden mit integrierten Toren ausgestattet ist. Die Platzmaße betragen dabei circa 13 Meter mal 20 Meter, wobei Umgangs- und Erschließungsflächen hinzu kommen.

Gebaut wurden die Mini-Spielfelder in Zusammenarbeit aller DFB-Landesverbände mit Städten und Kommunen seit Frühjahr 2008. Zulieferer und Materialien sind nach strengen Vorgaben ausgewählt wurden.

 

Bundesweite Aufteilung der Mini-Spielfelder

Bewerben konnten sich Städte und Gemeinden, Schulträger und Schulen aller Art sowie Sportvereine, die Kooperationen mit Schulen nachgewiesen haben. Die Bewerbungsfrist endete am 15. November 2007.

 

Ziel des DFB war es, die Standorte für die Mini-Spielfelder so zu wählen, dass sie möglichst gleichmäßig innerhalb der Landesverbände, idealerweise sogar auf lokaler Ebene (Kreise), flächendeckend verteilt sind.

 
Leistungen des DFB und der Bewerber

Im Rahmen des Projekts finanzierte der DFB alle zu erbringenden Leistungen oberhalb eines aufbereiteten Grundstücks.

Die Aufbereitung des Grundstücks, auf dem ein Mini-Spielfeld entstand, musste nach Richtlinien erfolgen, die der DFB zentral vorgab. Vorleistungen an Grundstücken, die jeder Bewerber selbst zu tragen hatte und die bauamtlich abgenommen werden mussten, waren erst erforderlich, nachdem ein Bewerber den Zuschlag für den Bau erhalten hatte, mussten dann aber bis zum Baubeginn erbracht werden, sofern nicht mit dem DFB eine abweichende Vereinbarung getroffen wurde.

 

Die Plätze sind vorzugsweise an Schulen entstanden. Ein wichtiges Kriterium für den Zuschlag war, dass die Mini-Spielfelder täglich für einen möglichst langen Zeitraum zugänglich sind.

 

Dr. Zwanziger: "Bei der Entscheidung über die Standorte wird auf eine regionale Streuung geachtet, wobei gerade auch Schulen in sozialen Brennpunkten durch den Bau eines Mini-Spielfeldes aufgewertet werden können. Besonders dort, wo es hohe Migrantenzahlen gibt, würden wir gerne bauen. Eine enge Abstimmung mit den Landesverbänden ist selbstverständlich.“

 

Umsetzung des Projektes

Im Jahr 2007 wurden in Abstimmung mit den DFB-Landesverbänden erste Pilotplätze gebaut. Der eigentliche Baubeginn war für das Frühjahr 2008 angesetzt. 950 der 1000 Mini-Spielfelder wurden im Jahr 2008 fertig gestellt, das in Baruth im Jahre 2010.

 

Wie kam das Mini-Spielfeld nach Baruth

Im Jahre 2007 las die Sachbearbeiterin der Schulverwaltung aus der Stadt Baruth/Mark in der Märkischen Allgemeinen Zeitung (MAZ) einen Bericht über dieses Projekt. Schnell war der Gedanke geboren, (am Frühstückstisch am Samstagmorgen) auch für das „Schulzentrum Baruther Urstromtal“ und hier für die Grundschule und für Kinder aus Baruth und Umgebung einen solchen Platz zu errichten. So wurde eine kurzfristige Bewerbung geschrieben (die Antragsfrist endete gleich), mit der Grundschule und dem „Förderverein Schule und Freizeit Baruth e. V.“ gemeinsam über die Idee nachgedacht. Der beste Platz dafür bot sich hinter der Sporthalle an. Dieser wird seit der Fertigstellung des Platzes neben dem Schulsport nach Schulschluß täglich von Montag bis Sonntag von Kindern und Jugendlichen genutzt.

 

Ein Fundanment der Eigenleistungen wurde neben den Leistungen und Mitteln der Stadt Baruth/Mark u. a. durch den  1. Sponsorenlauf der Grundschule im Jahr 2009 gelegt. Dank der engagierten Kinder und Eltern, die sich zahlreiche Sponsoren suchten, „erliefen“ die Kinder 2.400 € an Spenden oder Sponsorengeldern. Der gesamte Erlös des Laufes sowie die Mittel der Stadt Baruth/Mark sind als Eigenmittel in die vorbereitenden Maßnahmen (Unterbau, Fundament, Pflasterarbeiten, Planungsleistungen des Landschaftsarchitekturbüros, Bauantrag und Genehmigung) geflossen. Betreut wurde die Bauphase des eigentlichen Spielfeldes im Sommer 2010 und die Bauarbeiten vom Sporthallenwart.

 

Die Einweihung unseres Minispielfeldes war dann im September 2010 mit einem großen Kinder- und Jugendstadtfest und einem Steetsoccer-Turnier, welches durch den SV Fichte Baruth betreut wurde. Am gleichen Tag wurde die umgebaute Kita „Bussibär“ eingeweiht.

 

Vielen Dank hier nochmals den Kindern, den Eltern, dem DFB, dem Landesfußballverband, den Sponsoren, der Grundschule, dem „Förderverein Schule und Freizeit Baruth e. V.“ , dem SV Fichte Baruth, der Stadt Baruth/Mark, den Stadtverordneten und den vielen ungenannten Unterstützern dieses Projektes.